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3.  Burg Posterstein

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Dorfkirche zu Dobraschütz

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Altenburg countryside
Kirchen & Türme für Vielseitige, Kulturliebhaber, Schüler und Familien

Schon vor 100 Jahren urteilten Besucher, dass die Dobraschützer Kirche "eines der schönsten Gotteshäuser" im ganzen früheren Herzogtum Sachsen-Altenburg sei. Diesem Urteil schließen sich bis heute viele Besucher an.

Kontakt

Kontakt & Führungen:

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Dobitschen:

  • Bahnhofstraße 17
  • 04626 Dobitschen
  • Telefon: + 49 (34495) 70188

Ralf Neuber:

  • Kraasa
  • Telefon: +49 (34495) 81590

Kirchenschlüssel:

Familie Zschau:

  • Kirschweg 10
  • Dobraschütz (Fachwerkhaus neben der Kirche)

Details

Im Ort gab es bereits in früher Zeit eine kleine Kapelle, zu deren Ursprüngen aber nichts Näheres bekannt ist. In den Visitationsberichten der Reformationszeit wurde Dobraschütz ebenfalls genannt. Im Jahre 1528 hieß es dort: „Der Mehnaer Pfarrer hat ein Filial mit Namen Dobersitz mit den dazu gehörigen Dörfern Cosse (Oberkossa) und Neundorf (Naundorf)“. Der als Chronist bekannte Monstaber Pfarrer Johann Tauchwitz berichtete im Juli 1607 von einem „kleinen, engen, baufälligen Kapellchen mitten im Dorf“, in dem aber damals jeden Sonntag eine Predigt stattfand.

 

Im Inneren: Kunstvolle barocke Bemalung

Am 3. Mai 1751 legte man an der Stelle des zuvor abgerissenen, alten Kirchgebäudes den Grundstein zu einem neuen und größeren Gotteshaus mit einem spitzen Kirchturm. Diese, jetzt noch stehende Kirche wurde am 6. November 1752 eingeweiht.

Eine ihrer Besonderheiten ist die einheitliche Ausmalung in blau gehaltenem Bauernbarock. Sie entstand vermutlich bereits im Zuge des Kirchenbaus und wurde nie übermalt, sondern immer nur sorgfältig restauriert und wiederhergestellt.

 

Eine Seltenheit: Vier Epitaphe und 13 Totenkronen

Einzigartig in der Region und eine große Seltenheit in ganz Thüringen ist die Sammlung von 13 individuell gestalteten Totenkronen und vier unterschiedlich großen Epitaphen aus Holz, die zur Aufbewahrung der Kronen dienen. Diese Kunstwerke stammen aus der Zeit zwischen 1791 und 1811. Bei den Totenkronen handelt es sich um filigrane Kunstwerke aus einem Drahtgestell, Papier, Textilien, Glas, menschlichem Haar und anderen natürlichen Materialien. Sie sind Zeugnisse früherer Trauerbräuche. Verstorbenen Kindern und Ledigen setzte man als Ersatz für die entgangene Hochzeit bei der Aufbahrung eine Totenkrone auf.

Bis zum Jahr 1914 erfolgten nur kleine Veränderungen und Verschönerungen der Kirche. 1914, zu einer Blütezeit des Altenburger Landes, erhielt die Kirche eine grundlegende Renovierung und einen Vorbau. Die festliche Wiedereinweihung fand am 6. September 1914 statt. Erst nach 1989 konnte wieder intensiv an der Erhaltung und Restaurierung der Kirche gearbeitet werden. Die Neueindeckung des Daches, die Erneuerung der Fenster und der Eingangstür erfolgten im Jahre 1991. 2012 folgte die vollständige Restaurierung des Innenraums, so dass die Dobraschützer Kirche nun wieder in altem Glanz erstrahlt.

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