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Top 3

Altenburg Tourismus

1.  Burg Posterstein: von Rittern, Reformation und Salondamen

Regionalgeschichte und neue Sonderausstellungen, dazu an Pfingsten/3. bis 5. Juni das große Mittelalterspektakel

Altenburg Georg Spalatin Reformator

2.  Reformation - das Flüstern Spalatins

Georg Spalatin behauptete: "Wenn ich nicht gewesen wäre, nimmer wäre es mit Luthero und seiner Lehr so weit kommen". Wenn Sie Spalatin noch nicht kennen, entdecken Sie ihn in Altenburg.

Die ERNESTINER

Altenburg Tourismus

Nach dem Raub der beiden Brüder Ernst und Albrecht von Sachsen aus dem Altenburger Schloss im Jahre 1455 beginnt die Geschichte der Ernestiner. Die Brüder teilen ihr Land und beginnen zwei getrennte Familienlinien. Immer wieder stehen Altenburger "ihren" Ernestinern zu Seite. Die Spuren dieser wenig bekannten Männer können Sie an authentischen Orten folgen.

Altenburg Tourismus Burg Posterstein

Nicht versäumen

 

Locations

Altenburg Tourismus Burg Posterstein

Reiseangebote

Angebot für Individualreisende

1 Ü/F im DZ in einem Stadthotel - öffentliche Stadtführung mit Verkostung von Altenburger Spezialitäten - Eintritt im Residenzschloss mit der Ausstellung Prinzenraub und Panoramabild der Wettiner Lande, sowie Eintritt im Lindenau-Museum und in Burg Posterstein. Jeder Gast erhält das Begleitbuch zum Panoramabild.

Preis p. P. im DZ ab 89,00 € ab 2 Personen

 

Für Gruppen von 12 -20 Personen

1 Ü/F im DZ in einem Stadthotel - Stadtführung auf Spalatins Arbeitswegen durch die Altstadt - Besuch der Stadtkirche St. Bartholomäi mit Führung durch die Ausstellung „Freiheit und Glauben“ - Besuch der Ausstellung  im Residenzschloss „Georg Spalatin, Martin Luthers Weggefährte in Altenburg“ -  Verkostung einer „Himmelsscheibe“ (Milbenkäse mit Brot) und einem kleinen Altenburger Schwarzgebrannten - Thüringer Rostbratwurst.

Preis p. P. im DZ:ab 109,00 €

 

zu buchen über Altenburger Tourismus GmbH

info@altenburg-tourismus.de

Kontakt: Ina Opelt: 03447/5113411

Angebote

Georg Spalatin

Reformation

Georg Spalatin war der engste Mitarbeiter des Kurfürsten und Luther’s Freund. Er setzte später in Altenburg Luthers Ideen praktisch um. Erlebbar an 5 authentischen Orten der Reformation. Spannend!
Residenzschloss

Führung im Schloss- und Spielkartenmuseum

Erleben Sie das herrschaftliche Ambiente während einer Führung durch die herzoglichen Räume, den Bach- und den Festsaal.
Altenburg Tourismus

Führung in den Sammlungen oder Ausstellungen im Lindenau-Museum

Italien beginnt in Altenburg! Versinken Sie ganz ungestört in der Schönheit der Meister der frühen italienischen Renaissance.
Stadtkirche St. Bartholomäi

Führung durch die Bartholomäikirche

Ein europäisches Kulturdenkmal. Hier predigten Georg Spalatin und Martin Luther. Heute erklärt eine Ausstellung "Freiheit und Glauben". Geschlossen bis Mai. Gruppen bitte bei uns anfragen.
Altenburg Tourismus

Special Vereinsreise: Altenburger Prinzenraub - die Tour zu den Tatorten

Altenburg – Schauplatz des ersten geschichtlich verbrieften Kidnappings. 1455 raubte Kunz von Kaufungen die kurfürstlichen Prinzen aus dem Altenburger Schloss.
Aufführung Prinzenraub "Kauffungens Fehde"

Altenburger Geschichte(n)

Altenburg: das ist Kaiser Friedrich Barbarossa, die Wettiner, der Prinzenraub, die Reformation, Salonkultur des 19. Jahrhunderts - und auch die Moderne. Im Kleinen ganz groß!

Details

Der Altenburger Prinzenraub in Kürze: die Wettiner Brüder Friedrich und Wilhelm führen lange Krieg und bluten ihr Land aus. Der Ritter Kunz von Kauffungen wird von Friedrich für seine Dienste nicht entschädigt, verliert eine Klage vor Gericht, erklärt die Fehde und raubt 1455 die Prinzen Ernst und Albrecht aus dem Altenburger Schloss. Kunz wird gefangen und geköpft. Die Prinzen sind gerettet. Sie beschließen als Erwachsene die „Leipziger Teilung“ ihres Landes und sind die Stammväter der Albertiner und Ernestiner.

Sehenswert: die Dauerausstellung Prinzenraub im Residenzschloss Altenburg und das monumentale Panoramabild des englischen Künstlers Anthony Lowe im ältesten Wehrturm des Schlosses, der "Flasche".

 

Georg Spalatin (1484 – 1545) und Kurfürst Friedrich III.

Luthers Freund Georg Spalatin war in den wichtigen Jahren der Reformation als Privatsekretär und Beichtvater der engste Mitarbeiter von Kurfürst Friedrich III. dem Weisen - und der einzige Verbindungsmann zwischen zwei starken Charakteren. Ab 1525 setzt er die Reformation in Altenburg praktisch um. Er wirkt als Visitator und Ratgeber am Aufbau der Landeskirche. Seine Chronik der Sachsen und Thüringer wird von Cranach illustriert. Zwei korrespondierende Ausstellungen - im Schloss und St. Bartholomäi - betrachten sein Leben, aber auch das Verhältnis zwischen Macht und Freiheit bis heute.

 

Wolfgang Conrad von Thumbshirn (1604 –1667) war im Auftrag Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg und des Herzogtums Sachsen-Coburg als Verhandlungsführer maßgeblich am Zustandekommen des Westfälischen Friedens beteiligt. Er starb auf seinem Schloss Ponitz, das von einem Förderverein liebevoll restauriert wird.

 

Bernhard August von Lindenau (1779 – 1854) im Dienst von Ernestiner und Albertiner Wettiner

1798 trat der junge Altenburger Adlige in den Staatsdienst des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg ein und arbeitete unter Herzog Ernst II. als Astronom auf der Gothaer Sternwarte. Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach nutzte sein europäisches Netzwerk und sandte ihn nach der Völkerschlacht 1814 zu den Friedensverhandlungen nach Paris. Unter dem verschwenderischen Herzog August ordnete Lindenau in Gotha die desolate Finanzsituation. Als Vormund für Augusts Tochter Luise, die Schwiegermutter Königin Victorias, regelte er Rechtsangelegenheiten und Finanzen. Für den kranken Herzog Friedrich IV. führte Lindenau die Regierungsgeschäfte des fast bankrotten Staates und organisierte die letzte Teilung der Thüringer Herzogtümer, bei der Sachsen-Coburg-Gotha und Sachsen-Altenburg entstanden. Ab 1827 wechselte er in die Dienste der sächsischen Könige und verantwortete als erster Minister u. a. eine fortschrittliche Verfassung und die Anstellung Gottfried Sempers. Altenburg verdankt ihm seine Kunstsammlung von internationalem Rang.

 

Hans Wilhelm von Thümmels (1744-1824) Aufstieg vom Pagen zum Minister

Der Altenburger Adlige Hans Wilhelm von Thümmel stand schon als junger Mann „seinem“ Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg persönlich nahe. Er arbeitete in vielerlei Funktionen für seinen Herrn und machte sich besonders als Kartograph verdient, förderte sowohl wirtschaftliche Infrastruktur als auch soziale Einrichtungen. Als Diplomat verhandelte er mit Napoleon und gehörte zum Kreis der international hervorragend vernetzten Herzogin von Kurland, der einstigen Geliebten Talleyrands. Ihr Musenhof in Löbichau zog die Elite ihrer Zeit an. Thümmel bewegte sich hier ebenso wie in den Salons von Berlin. Er ließ sich in der heute zu besichtigenden 1000jährigen Eiche in Nöbdenitz begraben. 

 

 

 

 

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