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Altenburg Georg Spalatin Reformator

2.  Reformation - das Flüstern Spalatins

Georg Spalatin behauptete: "Wenn ich nicht gewesen wäre, nimmer wäre es mit Luthero und seiner Lehr so weit kommen". Wenn Sie Spalatin noch nicht kennen, entdecken Sie ihn in Altenburg.

Kunst und Architektur

Lindenau-Museum Sano di Pietro

Liebhaber der Architektur finden in Altenburg wundervolle Beispiele für alle Baustile von der Romanik bis zum Jugendstil. Intime Momente ganz in Ruhe ohne den Wirbel der großen Tourismuszentren: die Krypta von St. Bartholomäi, das barocke Sybillenkabinett und das gotische Chorgestühl im Schloss, Lindenaus Italienische Meister, die magischen Roten Spitzen, Gassen im Nikolaiviertel und immer Blickachsen, die erstaunen. In der kleinen Residenzstadt lebt man gemächlich in großer Geschichte.

Nationaler Kulturleuchtturm: Lindenau-Museum

Nur Kunstkenner wissen, dass im Lindenau-Museum eine der wertvollsten Sammlungen italienischer Tafelmalerei der frühen Renaissance zu erleben ist. 180 Werke von Meistern wie Sandro Botticelli, Guido da Siena, Fra Angelico und Masaccio, sowie Kunst von der Antike und der Moderne laden zu einer entspannten Entdeckungsreise durch die Kunstgeschichte Europas ein. „Das Alter zu erfreuen, die Jugend zu belehren“ war das Ziel des Stifters Bernhard von Lindenau. Er glaubte, dass nur mit ästhetischer Bildung auch wirtschaftlicher Fortschritt ins Altenburger Land kommen würde. Ein moderner Gedanke!
Das Museum bietet ein interessantes Jahresprogramm mit wechselnden Ausstellungen moderner und kontemporaner Kunst sowie Ausstellungen mit den umfangreichen Beständen an, das immer auch von Führungen und Vorträgen begleitet wird. Immer zu sehen sind neben den "Italienern" Sammlungen antiker Keramik und eine Kunst- und Reisebibliothek. 

Im 20. Jahrhundert konnte eine umfangreiche Graphiksammlung und eine repräsentive Sammlung moderner Malerei aus dem mitteldeutschen Raum zusammengetragen werden. Herausragende Namen sind Conrad Felixmüller, Otto Dix und vor allem Gerhard Altenbourg, der in Altenburg bis 1989 lebte und arbeitete. Das schönste Museumscafé Deutschlands - laut FAZ - fügt sich in die Gipsabguss-Sammlung ein und erlaubt eine Zeitreise von der Antike zur Renaissance.

Tipp: Samstagsführungen 15 Uhr zu wechselnden Themen

Locations

1000 Jahre Baugeschichte

Tipps in Altenburg

  • Marktplatz mit Renaissance-Rathaus: den Bau Nikolaus Grohmanns unbedingt auch von Innen besichtigen. Der Markt wurde als "novum forum" von Barbarossa in Auftrag gegeben. An seiner Größe sind die wirtschaftlichen Pläne des Staufers für die Stadt abzumessen.
  • Pohlhof und Park mit Resten der alten Stadtmauer. In diesem schönen Renaissancebau wurde Bernhard August von Lindenau geboren. Das erste Museum Lindenaus ist nicht mehr erhalten.
  • Die "Roten Spitzen" sind nationales Kulturerbe. 1172 in Anwesenheit des Kaisers Friedrich I. Barbarossa geweiht. In nur wenigen Jahren erbaut, ist die einst mächtige Klosteranlage nicht nur einer der ersten Großbauten der deutschen Backstein-Romanik, sondern ein Ausdruck eines sehr starken Machtanspruches.
  • Nikolaiviertel: einst ein Viertel rund um den Nikolaiturm, der eine herrliche Aussicht über das Land bietet. Heute ein Beispiel gelungener Stadtentwicklung.
  • Gustavus-Haus: Projekt eines Bürgervereins, der das renovierungsbedürftige Fabrikanten-Haus mit "Subotniks" und viel Liebe wieder zum Leben erweckt. Café und Trödelmarkt am Wochenende.
  • Historischer Friseursalon: Am Brühl, dem ersten Marktplatz der Stadt, liegt etwas versteckt der 2001 wieder entdeckte Friseursalon mit seinen prächtigen barocken Bauten. 1966 verließ ihn Friseur Grosse wie er ihn 1926 eröffnet hatte. Sehenswert!
  • St. Bartholomäi: europäisches Kulturdenkmal und Ort der Reformation mit romanischer Krypta, gotischem Mittelschiff und barockem Turm mit Türmerstübchen zum Besteigen.
  • Schloss mit Orangerie und Schlosspark: Durch den über die Jahrhunderte immer wieder umgestalteten Park spaziert es sich gelassen zwischen den Schätzen der drei Museen, die ganz klassisch Naturwissenschaft, Kunst und Karten  verbinden.

Tipps im Altenburger Land

  • Burg Posterstein mit der Burgkapelle und ihren barocken Schnitzarbeiten.
  • Renaissanceschloss Ponitz, das von einem rührigen Verein wieder zum Leben erweckt und renoviert wird.
  • Quellenhof in Garbisdorf: Ausstellungen, Filmabende und Holzbildhauer-Pleinair in einem riesigen Vierseithof, der Stück für Stück wieder aufgebaut wird.
  • Renaissance-Herrenhaus in Oberzetzscha wird Zug um Zug wieder geöffnet.
  • Bockwindmühle in Lumpzig, eine der ältesten ihrer Art, die original wieder aufgebaut wurde.

Am besten ein Fahrrad leihen und zwischen den Dörfern im Altenburger Land auf Entdeckungstour gehen.

Und abends ins Theater

Das Theaterprogramm entspricht nicht dem einer Kleinstadt und bietet als Fünf-Spartenhaus in Kooperation mit den Bühnen der Stadt Gera Schauspiel, Musiktheater, Konzerte, Ballett und Puppentheater. Karten sind auch in der TourismusInformation am Markt zu erwerben.

Tipp: buchen Sie eine Theater-Pauschale mit Übernachtung, Vorstellung und Abendessen und/oder Stadtführung

Angebote

Stadtführung

Altstadtführung mit Verkostung Altenburger Spezialitäten

Begleiten Sie mit uns bei einem entspannten Rundgang durch die reizvolle Altenburger Altstadt: Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag um 14 Uhr ab Markt.
Altenburg Tourismus

Kunst- und Kulturliebhaber

Kommen Sie den wertvollen Kunstwerken des Lindenau-Museums ganz nahe, treffen Sie Künstler und entdecken Sie die architektonischen Schätze der Altstadt
Altenburg Tourismus

Führung in den Sammlungen oder Ausstellungen im Lindenau-Museum

Italien beginnt in Altenburg! Versinken Sie ganz ungestört in der Schönheit der Meister der frühen italienischen Renaissance.
Altenburg Tourismus

Altenburg trumpft....mit Kunst & Karten

Würden Sie gerne ganz in Ruhe ein wunderbares Bild von Sandro Botticelli oder Fra Angelico ansehen? Und dafür nicht im Louvre oder den Uffizien Schlange stehen. Unser Tipp: Altenburg
Altenburg Tourismus

Altenburg reizt....Theaterliebhaber

Was haben die Semper-Oper in Dresden und das Festspielhaus mit dem Landestheater Altenburg gemeinsam? Erleben Sie Theater in herzoglichem Stil. Theaterkarten + Übernachtung + Abendessen
Altenburg Tourismus

Altenburg reizt....Kulturliebhaber mit der ThüringenCard, Reformation und Renaissance

Zwei Tage in eine andere Welt. Langsamer, voller Erinnerungen und mit viel Nähe zu den Kunstwerken, die es zu sehen gibt. Und Weimar ist nur ein Stunde Bahn entfernt...
Aufführung Prinzenraub "Kauffungens Fehde"

Altenburger Geschichte(n)

Altenburg: das ist Kaiser Friedrich Barbarossa, die Wettiner, der Prinzenraub, die Reformation, Salonkultur des 19. Jahrhunderts - und auch die Moderne. Im Kleinen ganz groß!

Details

Um die Schätze aus 1000 Jahren Baugeschichte zu finden, muss man nicht weit gehen. Altenburg ist ein bis heute erhaltenes Beispiel des Städtebaus der Staufer, die die strategische Lage der Stadt an der Via Imperii und der Salzstraße nutzten, um die "Modellregion" Pleißenland für sich aufzubauen. Die Residenz der Wettiner Fürsten verlor an wirtschaftlicher Bedeutung gegenüber Leipzig und gewann durch die Reformation an Selbstbewußtsein.

Dafür wurde unter den Gothaer Fürsten nicht nur im Schloss wieder viel gebaut. Die geistige Blüte des frühen 19. Jahrhunderts führten Brockhaus und Brehm nach Altenburg, ließen Brentano und Mereau dichten und Mäzene wie Lindenau sammeln. Der Semperschüler Enger baute die "kleine Semperoper", das Landestheater, in dem während der Kriegsjahre der blutjunge Wieland Wagner auf Geheiss Hitlers seinen ersten Ring inszenieren durfte (wozu eigens ein moderner Technikbau geschaffen wurde!).

1966 verließ Friseur Grosse seinen 1926 eingerichteten Salon, der 2001 wieder entdeckt wurde. Die DDR ließ die hügelige Altstadt verfallen und so erhielt sich eine städtebauliche Struktur, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Heute ist der Erhalt der unzähligen denkmalsgeschützten Gebäude ein heiß diskutiertes Politikum.

 

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