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Top 3

Altenburg Tourismus

1.  Burg Posterstein: von Rittern, Reformation und Salondamen

Regionalgeschichte und neue Sonderausstellungen, dazu an Pfingsten/3. bis 5. Juni das große Mittelalterspektakel

Altenburg Georg Spalatin Reformator

2.  Reformation - das Flüstern Spalatins

Georg Spalatin behauptete: "Wenn ich nicht gewesen wäre, nimmer wäre es mit Luthero und seiner Lehr so weit kommen". Wenn Sie Spalatin noch nicht kennen, entdecken Sie ihn in Altenburg.

Reformation - das Flüstern Spalatins

Altenburg Georg Spalatin Reformator

Altenburg war als eine der Residenzen der Ernestiner Kurfürsten ein frühes Zentrum der Reformation. Georg Spalatin diente Friedrich I. dem Weisen bis zu dessen Tod u.a. als Privatsekretär und war der Verbindungsmann zu Luther. Er ging 1525 nach Altenburg und setzte dort die Reformation praktisch um. Die Ausstellungen im Residenzschloss und der Stadtkirche St. Bartholomäi sowie weitere authentischen Orten entlang des Luther-Rundwegs lassen sich die Fragestellungen der Reformation lebendig werden.

Altenburg Grab Spalatins

Ausstellungen Residenzschloss und Stadtkirche St. Bartholomäi

Residenzschloss Altenburg 03.05.2015 - 30.10.2017

Sonderausstellung "Georg Spalatin – Martin Luthers Weggefährte in Altenburg"

Georg Spalatin: Theologe, Prinzenerzieher, Geheimsekretär, Historiograph, vor allem aber enger Freund und Beschützer Martin Luthers. Als Georg Burkhardt am 17. Januar 1484 in Spalt geboren, besuchte er Schulen in Spalt und Nürnberg sowie die Universitäten in Erfurt und Wittenberg. 1508 trat er als Prinzenerzieher in den Dienst des sächsischen Kurfürsten Friedrich III. Bald darauf nannte sich der Gelehrte nach seinem Geburtsort Spalt. Ab 1511 sollte sich die Stadt Altenburg untrennbar mit seinem Lebensweg verknüpfen. Spalatin, enger Vertrauter des sächsischen Kurfürsten Friedrich III., setzte sich mit großem diplomatischem Geschick für seinen Freund Martin Luther und dessen reformatorisches Wirken ein. Zu seinen geheimen Missionen gehörte auch die Verbringung Luthers auf die Wartburg. 1525 übernahm Spalatin das Amt des Pfarrers an der Altenburger Stadtkirche St. Bartholomäi, um drei Jahre später auch als Superintendent und Visitator tätig zu werden.

 

Die Ausstellung zeigt originale Sachzeugen aus der Lebens- und Geisteswelt Spalatins, beispielsweise eine Briefwechsel zwischen ihm und Luther in dem es um die Übersetzung des Johannes-Evangeliums geht. Den Alltag des Reformators und seiner Familie zeigt eine virtuelle Rekonstruktion des Hauses, die auf der Grundlage von unlängst gefundenen Inventarlisten des Hausstandes basiert.

 

Öffnungszeiten:

  • Dienstag - Sonntag: 9.30 bis 17.00 Uhr

Eintritt

Residenzschloss mit allen Ausstellungen im: 7,- €

Gruppenführungen mit Voranmeldung: 3,- € pro Person

Im Kombiticket für beide Ausstellungen: 9,- € ermässigt 8,- €

 

Stadtkirche St. Bartholomäi geöffnet von Mai bis Oktober und auf Anfrage für unsere Gruppen

Dauerausstellung "Georg Spalatin - Freiheit und Glaube"

St. Bartholomäi ist die älteste Stadtkirche Altenburgs. Baulich bietet sie eine weite architektonische Spanne von der romanischen Krypta zur gotischen Hallenkirche, dem barocken Turm mit seiner Türmerwohnung aus dem 19. Jh. und einer neogotischen Kirchenausstattung.

Als Europäisches Kulturdenkmal ist sie ein herausragende Zeitzeuge der Reformation. Luther predigte mehrmals hier. Sie ist der Wirkungsort Georg Spalatins (1484-1545) und seiner Vorgänger, der Reformatoren Wenzelslaus Linck (1483-1547) und Gabriel Zwilling (1487-1558). Reformation lässt sich hier authentisch erleben.

Die Kirche selbst ist wichtigstes Ausstellungsobjekt der neuen Dauerausstellung. Reformation wird hier nicht nur als geschichtliches, sondern als soziales und vor allem politisches internationales Erdbeben mit direkten Nachwirkungen bis in unsere Zeit dargestellt. Ohne die Ideen der Reformation wäre die Entwicklung der Demokratie in Europa anders verlaufen und ohne die Grundsätze des reformierten Glaubens hätte eine Bürgergesellschaft, wie wir sie kennen, so nicht entstehen können. Es lohnt sich also, über die Reformation als Grundlage unserer heutigen Gesellschaft nachzudenken und ihre Ideen im Heute zu reflektieren.

Öffnungszeiten:

  • Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

Preis:

St. Bartholomäi: kostenlos. die gemeinde bittet um eine Spende

Im Kombiticket für beide Ausstellungen: 9,- € ermässigt 8,- €

Gruppenführungen: 55,- € bis 30 Personen

Anmeldung: www.altenburg-tourismus.de / info@altenburg-tourismus.de

 

Locations

Altenburg Grab Spalatins

Orte der Reformation

Altenburg – authentische Orte der Reformation

Neben den beiden Ausstellungsorten bietet die Altstadt Altenburgs mit zahlreichen authentischen Orten und Stätten der Reformation die Möglichkeit, dem Lebens- und Schaffensweg Georg Spalatins zu folgen.

Sie können die Stadt individuell auf dem Luther-Rundweg "Auf Spalatins Arbeitswegen" erkunden oder eine thematische Führung mit oder ohne Besuch der Ausstellungen und der Orte der Reformation entscheiden.

 

Auf dem Lutherweg als Rundweg in der Altstadt erwarten Sie

Brüderkirche – Schule und neue Bürgerkirche 

Heute Pilger- und Informationszentrum für die Lutherwege. Die 1905 erbaute Brüderkirche am Markt ist ein Neubau auf dem Grund der alten Franziskaner-Klosterkirche aus dem 13. Jh.. Am 9. Februar 1529 wurde das Kloster vom Rat der Stadt übernommen. Die Klosterkirche diente fortan als Ersatz für die 1528 geschlossene Nikolaikirche, von der heute nur noch der Nikolaiturm im malerischen Nikolaiviertel besteht. Dieser diente auch nach der Schließung der Kirche als Glockenturm für die „alte“ Brüderkirche, die über keinen Glockenturm verfügte. Weitere Gebäude des Klosters wurden später für Schulzwecke – unter anderem Spalatins Mädchenschule - genutzt. 1901 wurde die Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen. Die „neue“ Brüderkirche wurde nach reformatorischen Grundsätzen (Wiesbadener Kirchenbauprogramm) erbaut. Die Reformatoren Martin Luther, Georg Spalatin und Wenzeslaus Linck sind bildlich dargestellt. Während der friedlichen Revolution 1989/90 war die Brüderkirche der zentrale Ort der politischen Erneuerung.

 

Renaissance-Rathaus am Markt

Der sächsische Baumeister Nikolaus Grohmann baute die Schlosskapelle in Torgau als erste protestantische Kirche und beförderte die Renaissance maßgeblich als Baustil in Mitteldeutschland. Den Altenburgern entwarf er ein repräsentatives Rathaus, welches zu den schönsten Deutschlands zählt. Mit seinem reichen Bauschmuck, den Portalen, „Gaffköpfen“ und der Monduhr prägt es bis heute den auf die Staufer zurück gehenden Marktplatz. An Wochentagen ist der original erhaltene Ratssaal geöffnet.

 

Nikolaiturm im romantischen Nikolaiviertel

Heute ein malerisches Viertel, war dieser Ort während der Reformation Zeuge heftiger Auseinandersetzungen zwischen der Bürgern der Stadt und dem Klerus. Vom begehbaren Turm schaut man in die Ferne fast bis nach Leipzig.

 

Augustiner-Chorherrenstift "die Roten Spitzen" - Nationales Kulturdenkmal

Aus der vieltürmigen Stadtsilhouette ragen die Backsteintürme, die "Roten Spitzen" heraus. Sie sind das Wahrzeichen Altenburgs und doch nur Überreste eines großen Augustiner-Chorherrenstiftes. Barbarossa veranlasst den Bau und ist 1172 selbst zur Weihe anwesend. Altenburg hatte für die Politik des Stauferreiches, als zentraler Ort des Reichslandes „Pleißenland“, eine herausragende Bedeutung und wurde als Kaiserpfalz oft besucht. Das neue Kloster diente nicht nur kirchlichen Zwecken, sondern war Symbol des kaiserlichen Machtanspruchs und Wirtschaftsmotor zugleich. Mit vielfältigen Rechten ausgestattet, entwickelte es sich zum reichsten Kloster des Pleißenlandes. Nach jüngsten Grabungen ist es wohl der Initialbau für die Backstein-Romanik nördlich der Alpen.

Von 1525-1543 verhandelte Spalatin zäh die Aufhebung des schlecht beleumundeten Klosters. Später kaufte die Stadt Altenburg die Anlage und nutzte die Gebäude als Gefängnis, Lager und Waisenhaus. Der nördliche Turm erhielt 1618 eine barocke Haube. Die Reformation setzte hier exemplarisch einem Gebäudekonzept ein Ende.

 

Stadtkirche St. Bartholomäi - Europäisches Kulturerbe

St. Bartholomäi ist die älteste Stadtkirche Altenburgs und wurde nach 1100 als romanische Saalkirche erbaut. Aus dieser Zeit erhalten ist die Krypta. Ursprünglich war die Kirche mit einer Doppelturmanlage versehen. Die Hussiten zerstörten die Kirche 1430 fast vollständig. Sie wurde 1459 als dreischiffige gotische Hallenkirche wieder hergestellt, wobei beide romanischen Türme erhalten blieben. 1659 stürzte der nördliche Turm der Stadtkirche St. Bartholomäi ein. 1660 wurde auch der andere Turm abgetragen sowie der Grundstein für den 1668 vollendeten Kirchturm gelegt. Im barocken Turm befindet sich das ehemalige Türmerstübchen mit einem einzigartigen Blick auf die Altstadt.

Die Stadtkirche St. Bartholomäi ist wichtigster steinerner Zeuge der Reformation. Schon 1521 baten die Altenburger Bürger Luther um Entsendung eines Predigers. Martin Luther predigte mehrmals selbst hier und schloss 1523 in der Kirche eine der ersten Priesterehen. Seit 1524 ist St. Bartholomäi evangelisch. Nach Wenzeslaus Linck kam mit Georg Spalatin ein weiterer bedeutender Reformator nach Altenburg. Er wirkte als Stadtpfarrer und Superintendent und wurde 1545 hier begraben. An seine Grabstelle im Chorraum erinnert eine Marmorplatte. Die Gebeine sind verschwunden. Die sehenswerte Ausstellung "Freiheit und Glaube" fügt sich harmonisch in die Kirche ein.

 

Schlosskirche - fürstliche Repräsentation und reformierte Musik

Auf dem Weg zum Schloss verliert man die Schlosskirche und ehemalige Stiftskirche St. Georg nie aus den Augen. Sie geht auf die fürstliche Gründung eines Kollegiatsstifts im Jahr 1413 zurück und wurde im spätgotischen Stil errichtet. Kurfürstin Margarethe v. Österrreich - Schwester des deutschen Kaisers wurde hier begraben. Georg Spalatin war ab 1511 Mitglied des Chorherrenstiftes und nutzte sicherlich das Chorherrengestühl mit seinen fantastischen gotischen Schnitzereien aus der Zeit um 1500. Bei Restaurierungsarbeiten im Nordschiff der Kirche wurde eine an die italienische Schule erinnernde Wandmalerei von 1499 mit der Darstellung Christus vor Pilatus freigelegt. Zahlreiche innenarchitektonische Veränderungen erfuhr das Gotteshaus im 17. Jh.. So entstanden u.a. der prunkvolle barocke Altar, die Bet- und Andachtshäuschen, die Emporen sowie die Fürstenloge. An der kunstvollen Kanzel ist eine Abbildung des Reformators Martin Luther zu sehen, der 1530 in der Kirche gepredigt hat. Beeindruckend, wie der Klang der großen Orgel des Thüringer „Silbermanns“ H.G. Trost., J. S. Bach zu großem Lob veranlasste. Bachs Lieblingsschüler J. G. Krebs spielte und komponierte über 50 Jahre als Kantor an ihr. Vom Altan der Kirche aus genießt man einen hervorragenden Blick über die Altstadt.

(seit dem 14. Mai 2016 ist die Schlosskirche wieder geöffnet)

 

 

Lutherwege im Dreiländereck, Kunstwerke, historische Orgeln: Tipps!

Historische Orgeln im Altenburger Land

Die großen Namen der barocken Musik wie Bach, Schütz und Händel gehören in die Region. Altenburg ist reich mit wertvollen Orgeln gesegnet:

  • Die Trostorgel (1735-39) in der Schlosskirche mit barockem Originalklang.
  • Die Silbermannorgel in der Friedenskirche in Ponitz (1734/35). Konzerte von April bis Dezember
  • Die Ladegastorgel in der Stadtkirche St. Bartholomäi und die 2006 restaurierte Sauerorgel in der Brüderkirche als wichtige Instrumente des romantischen Orgelbaus. Konzerte ganzjährig

 

Kunst und Glauben: Frühe italienische Meister im Lindenau-Museum

Mit 180 Tafelbildern ist die Sammlung Bernhard A. v. Lindenaus eine der wertvollsten der Welt. In den Bildern von Luca Signorelli, Fra Angelico, Masaccio, Lippo Memmis oder Filippo Lippi spiegelt sich ein tiefer Glaube wider, den auch Luther teilte.

 

Auf Lutherwegen nach Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt

Bei Altenburg trafen sich einst die Reichsstraße nach Nürnberg und die Salz-Handelsstraße nach Böhmen. Altenburg ist heute Drehkreuz der thüringischen, sächsischen und sächsisch-anhaltinischen Lutherwege. Nach Norden pilgert man durch Wäldchen zwischen Teichen und durch alte Dörfer auf der Via Imperii, die auch ein Jakobsweg ist, bis Borna und Leipzig,

nach Süden an der Pleiße entlang durch Obstwiesen schon hügeliger bis Zwickau.

Nach Westen führt der Weg über Schmölln und das schöne Sprottetal zur Burg Posterstein - mit Regionalmuseum und sehenswerten barocken Schnitzarbeiten in der Burgkapelle - Richtung Gera ins Vogtland, oder über die wundervollen Kirchen von Tegwitz und Dobraschütz zur Bischofsstadt Zeitz.

Im Dreiländereck zwischen Altenburg, Borna, Burg Gnandstein und Zeitz lassen sich angenehme Mehrtagestouren mit abwechslungsreichen, etwa 20 km langen Strecken, gestalten.

Die Beschilderung von insgesamt 90km Lutherwegen ist durchgehend und  länderübergreifend. Leider gibt es noch keine gps gestützten Führer. Kartenausschnitte stehen zum download zur Verfügung.

 

Für Gruppen:

  • Geführte kulinarische Radtouren zu den Dorfkirchen und Vierseithöfen ins Altenburger Land.
  • Geführte Pilger-Wanderungen auf den Lutherwegen im Dreiländereck. 
  • wenn gewünscht mit Gepäcktransport und Buchung der Übernachtungen auch für kleine Gruppen
  • Altenburger Land Touren: Mit dem Bus à la carte zu unseren Lieblingsorten.
  • Alles aus einer Hand: Gästebetreuung, Verkostung und Eintritte, sowie wenn gewünscht Radvermietung oder Busanmietung

Angebote

Stadtführung

Altstadtführung mit Verkostung Altenburger Spezialitäten

Begleiten Sie mit uns bei einem entspannten Rundgang durch die reizvolle Altenburger Altstadt: Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag um 14 Uhr ab Markt.
Georg Spalatin

Reformation

Georg Spalatin war der engste Mitarbeiter des Kurfürsten und Luther’s Freund. Er setzte später in Altenburg Luthers Ideen praktisch um. Erlebbar an 5 authentischen Orten der Reformation. Spannend!
Residenzschloss

Führung im Schloss- und Spielkartenmuseum

Erleben Sie das herrschaftliche Ambiente während einer Führung durch die herzoglichen Räume, den Bach- und den Festsaal.
Altenburg Tourismus

Führung in den Sammlungen oder Ausstellungen im Lindenau-Museum

Italien beginnt in Altenburg! Versinken Sie ganz ungestört in der Schönheit der Meister der frühen italienischen Renaissance.
Altenburg Tourismus

Montagsgebet für Frieden und Toleranz 18 Uhr

Die Brüderkirche, einst Franziskanerkirche, vereint Stilelemente der Neobacksteingotik, Neoromanik, Klassizismus und Jugendstil. Ganz markant ist ein Flächenmosaik, das die Bergpredigt darstellt.
Stadtkirche St. Bartholomäi

Führung durch die Bartholomäikirche

Ein europäisches Kulturdenkmal. Hier predigten Georg Spalatin und Martin Luther. Heute erklärt eine Ausstellung "Freiheit und Glauben". Geschlossen bis Mai. Gruppen bitte bei uns anfragen.
Altenburg Tourismus

Special für Familien: Lutherwege im Dreiländereck

Folgen Sie - mit oder ohne Begleiter- den Spuren Martin Luthers. Auf 90 km Lutherwegen lässt sich das Dreiländereck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen neu und ganz besinnlich entdecken.
Altenburg Tourismus

Geführte Radtouren durch das idyllische Altenburger Land

Durch das grüne Altenburger Land fahren Sie auf dem Thüringer Lutherweg und dem Jakobs-Weg der Via Imperii und machen Halt bei den schönsten Dorfkirchen und Vierseithöfen.
Altenburg Tourismus

Geführte Wanderung ins verlorene Paradies

Zwischen Pleiße und Sprotte ist keine Wandergegend, aber eine 1000jährige Kulturlandschaft mit imposanten Vierseithöfen, Bauerngärten und einer Burg wie im Bilderbuch. Alles ganz entspannt.
Altenburger Land

Special Vereinsreise: ... in die Zeit der Renaissance

Wussten Sie, dass Sie in Altenburg die großen Meister der frühen italienischen Renaissance ansehen können? Dazu einen Ausflug zu den schönsten Renaissancebauten des Pleißelandes Landes genießen.
Kirche Dobraschütz

Bustour mit regionaler Begleitung: zu blauen Engeln, wertvollen Orgeln, barocken Holzschnitzern und prächtigen Vierseithöfen

Gehen Sie auf Entdeckungsfahrt!
Altenburg Tourismus

Altenburg reizt....Kulturliebhaber mit der ThüringenCard, Reformation und Renaissance

Zwei Tage in eine andere Welt. Langsamer, voller Erinnerungen und mit viel Nähe zu den Kunstwerken, die es zu sehen gibt. Und Weimar ist nur ein Stunde Bahn entfernt...
Altenburg Tourismus

Geführte Pilgertage auf dem Lutherweg an der Via Imperii

Entlang des alten Jakobswegs an der Via Imperii führt der Lutherweg von Leipzig über Borna nach Altenburg und weiter über Ponitz nach Zwickau durch die idyllischen Auen der Pleiße.
Altenburg Tourismus

Altenburg trumpft.....mit Georg Spalatins Arbeitstag

Vom Hof des Kurfürsten nach Altenburg. Georg Spalatin setzt hier ab 1525 die Ideen der Reformation praktisch um und mischt sich in fast allen Bereichen des städtischen Lebens ein.
Altenburg Tourismus

Lutherwege im Dreieck- Pilgerwanderung für 3 Tage

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Altenburg Tourismus

Altenburg trumpft..... mit Georg Spalatin und der Reformation

Ab 1525 setzte Georg Spalatin die Reformation in Altenburg praktisch um. Zu erleben bis heute an authentischen Orten zwischen Schloss, Kirchen und Märkten.
Altenburg Tourismus

Altenburg reizt.....Neugierige, die noch nicht wissen, wer Georg Spalatin ist

Nein, Sie kennen ihn nicht? Georg Spalatin arbeitete im Hintergrund. Er war der Mittelsmann zwischen seinem Freund Luther und seinem Arbeitgeber Friedrich III. dem Weisen von Sachsen. Neugierig?
Altenburg Tourismus

Bustour mit regionaler Begleitung: Friedlich - Zwischen Schafen und Salondamen

Begleiten Sie unseren Gästeführer auf einer genießerischen Tour durch das idyllische Altenburger Land zwischen Geschichte, Kultur und Traditionen. Sie werden überrascht sein!

Details

 Altenburg und Martin Luther

Schon 1522 wendeten sich die Bürger Altenburgs an Martin Luther mit der Bitte um einen deutschen Prediger. Dieser sandte seinen Vertrauten Wenzeslaus Linck, den er - in einer der ersten Priesterehen überhaupt - 1523 in Altenburg auch traute. Luther kam häufig nach Altenburg, ob zu Besuch bei Georg Spalatin, auf der Durchreise nach Leipzig und Zeitz oder auf dem Weg nach Coburg. 1518  traf er hier auf den päpstlichen Gesandten Karl von Miltitz, der die begehrte "Goldene Rose" vom Papst für den Kurfürsten überbringen sollte und vergebens versuchte den Mönch zum Schweigen zu bewegen. Luthers Ehefrau, Katharina von Bora besaß ein Landgut im nahen Zölsdorf. Luthers Ururenkel starb 1677 in Altenburg. Sein Grabstein steht in der Vorhalle der Brüderkirche; sein Grab ist dort jedoch nicht nachweisbar. Herausragend ist jedoch die Lebendigkeit mit der die Reformation und ihre praktische Umsetzung an den Originalschauplätzen in Altenburg erlebt werden kann.

Altenburg und Georg Spalatin

Als Georg Spalatin 1525 nach Altenburg kommt lässt er höchste Macht und Einfluss in der sächsischen Politik hinter sich. Er nimmt sich vor die Ideen der Reformation umzusetzen. In heutigen Worten startete er in Luthers Auftrag zunächst als Stadtpfarrer, dann als einer der ersten Superintendenten ein "Pilotprojekt". Die Reformation lässt Nichts im täglichen Leben der Stadt unverändert: Die Klöster werden aufgelöst - ein oft jahrelanger zäher Kampf! So müssen die Krankenhäuser, die Schulen und die Armenversorgung neu organisiert werden. Einfluss und Ländereien sind zwischen den Interessen der Städter, der Kirche und dem Kurfürsten zu verteilen. Die Qualität der Kirchen wird mit "Visitationen" streng beurteilt und verbessert. Spalatin legt die Fundamente für die heutige Kirchenstruktur. Dabei steht er in engem brieflichen Kontakt zu Luther, der oft persönliche Hilfe bei seinem Freund und Vertrauten sucht.  

Georg Spalatin – zwischen Luther und dem Kurfürsten

Ohne Georg Spalatin (1484-1545) hätte es vielleicht keine Reformation gegeben! Spalatin agierte in den kritischen Jahren der Reformation als Mittelsmann zwischen dem Kurfürsten und Luther, die sich nie persönlich trafen. Unehelich 1484 in Spalt bei Nürnberg geboren, studierte er in Erfurt und Wittenberg. Schnell stieg er am Hofe Friedrich III. der Weise zunächst zum Erzieher des Prinzen, dann zum Privatsekretär und schließlich zum Hofprediger und "Beichtiger" des Kurfürsten auf. Er war Verwalter der Universitätsbibiliothek in Wittenberg. In Spalatins Haus in Altenburg traf der päpstliche Nuntius v. Miltitz 1519 Luther, um ein letztes Mal ein Schweigeabkommen zu verhandeln. Vergeblich. Unermüdlich arbeitete Spalatin als "Mann hinter Luther" und gleichzeitig wohl engster Mitarbeiter des Kurfürsten. Er stand an Luthers Seite als dieser sich in Augsburg gegen Kardinal Cajetan verteidigen musste. Ohne Spalatin hätte Luther den Reichstag von Worms wohl nicht lebend verlassen, um auf der Wartburg – abermals umsorgt von Spalatin - die Bibel zu übersetzen. Nach dem Tod des Kurfürsten setzte Spalatin die Reformation ab 1525 in Altenburg praktisch um. Als Gesandter und Visitator schrieb und verhandelte er fast bis zu seinem Tode 1545 weiter die Angelegenheiten der Reformation auf nationaler Ebene. Über 400 Briefe sind aus seiner Korrespondenz allein mit Luther erhalten. Seine "Chronik der Sachsen", illustriert von Lucas Cranach d.Ä., blieb ein unvollendetes Meisterwerk.

 

 

 

 

 

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